
Warum ich mir ein selbstbestimmtes Leben aufbaue | Denise Carmen
Warum ich mir ein selbstbestimmtes Leben aufbaue
Vielleicht kennst du dieses Gefühl:
Du funktionierst. Du kümmerst dich. Du machst weiter. Tag für Tag.
Und irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem du dich fragst:
Wann fange ich eigentlich an, mein eigenes Leben zu leben?
Genau an diesem Punkt habe ich irgendwann angefangen, mir eine andere Frage zu stellen:
Wie soll mein Leben eigentlich aussehen, wenn ich es selbst gestalten darf?
Ich muss dir ehrlich gestehen: Ich habe keinen perfekten Plan. Ich bin auch noch lange nicht am Ziel.
Aber ich habe angefangen, meinen eigenen Weg zu gehen.
Und glaube mir: Dieser Weg war nicht immer einfach. Ich habe Fehler gemacht. Viele sogar. Aber heute sehe ich diese Fehler anders.
Sie haben mir geholfen, genauer hinzuschauen. Zu verstehen, was ich wirklich möchte. Was ich brauche. Was mir wichtig ist. Und vor allem haben sie mich gelehrt, mich zu fokussieren.
Gerade am Anfang hatte ich viel zu viele Ideen gleichzeitig. Ich hatte teilweise vier Projekte parallel – und dazu einen noch sehr kleinen Sohn.
Ich wollte alles auf einmal. Natürlich hat das nicht funktioniert. Aber genau daraus habe ich gelernt.
Ich habe gelernt, dass nicht jede gute Idee jetzt umgesetzt werden muss. Dass manchmal nicht die nächste Idee fehlt, sondern der Fokus. Und dass es völlig in Ordnung ist, einen Schritt nach dem anderen zu gehen.
Wir lernen durch Erfahrung
So lernen wir Menschen nun einmal.
Wir probieren etwas aus. Wir treffen Entscheidungen.
Manchmal treffen wir die falsche.
Wir scheitern. Wir verändern unsere Richtung.
Und irgendwann verstehen wir, was wir vorher noch nicht verstehen konnten.
Ich glaube, wir sollten niemals aufhören zu lernen. Nicht nur Wissen anzusammeln, sondern vor allem über uns selbst.
Über das, was wir wollen. Über das, was wir nicht mehr wollen. Über unsere Grenzen. Über unsere Stärken.
Und auch darüber, welchen Preis wir bereit sind, für unsere Entscheidungen zu zahlen.
Die vermeintliche Abkürzung
Gerade wenn man sich ein neues Leben aufbauen möchte, klingt eine Abkürzung natürlich verlockend.
Ich verstehe das.
Es ist schön, wenn dir jemand verspricht:
„Du kannst schneller dort sein.“
„Du musst nur dieses eine System nutzen.“
„Damit kannst du dir in kürzester Zeit ein völlig neues Leben aufbauen.“
Und ja – vielleicht gibt es Dinge, die uns Zeit sparen können.
Ich bin selbst ein großer Fan davon, Dinge einfacher und effizienter zu machen. Aber ich glaube nicht daran, dass wir den gesamten Lernprozess überspringen können.
Denn wenn wir jede Erfahrung überspringen, nehmen wir uns auch die Möglichkeit, aus ihr zu lernen.
Uns fehlen die Fehlentscheidungen.
Uns fehlen die Erfahrungen.
Uns fehlt manchmal sogar das Verständnis dafür, warum etwas funktioniert.
Und genau dieses Verständnis brauchen wir später, wenn wir selbst Entscheidungen treffen müssen.
Lass dich nicht von schönen Versprechen blenden
Ja, es ist schön anzuhören, wenn dir jemand ein schöneres Leben verspricht.
Gerade in einer Zeit, in der sich so viele Menschen nach Veränderung, Freiheit und finanzieller Sicherheit sehnen.
Aber ich möchte dich trotzdem etwas bitten: Lass dich nicht blenden. Hinterfrage Versprechen.
Schau genauer hin.
Und frag dich:
Was kostet mich das wirklich?
Denn meiner Meinung nach hat fast alles seinen Preis.
Manchmal ist es dein Geld. Manchmal deine Zeit. Manchmal deine Freiheit. Und manchmal sogar mehrere dieser Dinge gleichzeitig.
Das bedeutet nicht, dass du aufhören sollst zu träumen. Ganz im Gegenteil. Träum groß.
Aber verliere dabei nicht den Blick für die Realität.
Ich bin noch nicht am Ziel
Und genau deshalb schreibe ich diesen Blog.
Nicht, weil ich bereits alles erreicht habe. Nicht, weil ich den perfekten Plan habe.
Und auch nicht, weil ich dir erzählen möchte, dass ich weiß, wie dein Leben aussehen sollte.
Ich bin selbst noch unterwegs. Ich baue mir gerade mein eigenes Leben auf.
Als Frau. Als Mama. Als Unternehmerin. Und als Mensch, der immer noch lernt.
Ich möchte herausfinden, was möglich ist, wenn ich mein Leben immer bewusster selbst gestalte.
Und ich möchte diesen Weg dokumentieren.
Die Dinge, die funktionieren. Die Dinge, die nicht funktionieren. Die Entscheidungen, aus denen ich lerne.
Die Zweifel. Die kleinen Erfolge. Die großen Träume.
Und vielleicht auch die Momente, in denen ich irgendwann zurückblicke und denke:
„Wow. Schau mal, wie weit du gekommen bist.“
Wenn du gerade selbst an einem Punkt in deinem Leben stehst, an dem du etwas verändern möchtest, dann hoffe ich, dass du hier den einen oder anderen Gedanken findest, der dich begleitet.
Vielleicht nicht als fertige Antwort. Aber vielleicht als kleinen Impuls für deinen nächsten Schritt.
Denn ich glaube nicht daran, dass wir alle denselben Weg gehen müssen. Ich glaube daran, dass wir unseren eigenen finden dürfen.
Und genau dabei möchte ich dich hier mitnehmen.
Schön, dass du hier bist.
